| In dem Organstreitverfahren über den Antrag festzustellen, dass der Bundespräsident durch seine Anordnung der Auflösung des 15. Deutschen Bundestages vom 21. Juli 2005 (BGBl I S. 2169) und seine Anordnung vom 21. Juli 2005 über die Bundestagswahl am 18. September 2005 (BGBl I S. 2170) gegen Art. 68 Abs. 1 Satz 1 GG verstoßen und dadurch den Antragsteller in seinen Rechten aus Art. 38 Abs. 1 Satz 2 in Verbindung mit Art. 39 Abs. 1 Satz 1 GG verletzt oder unmittelbar gefährdet hat, Antragsteller: Werner Schulz, Mitglied des Deutschen Bundestages, Kavalierstraße 19, 13187 Berlin - Bevollmächtigter: Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Schenke, Beim Hochwald 30, 68305 Mannheim - Antragsgegner: Bundespräsidialamt, 11010 Berlin - Bevollmächtigter: Prof. Dr. Joachim Wieland, LL. M., Gregor-Mendel-Straße 13, 53115 Bonn - hier: Beitritt 1. der Allianz für Gesundheit, Frieden und soziale Gerechtigkeit, vertreten durch den 1. Vorsitzenden Lutz Kliche, Friedrichstraße 95, 10117 Berlin, - Bevollmächtigte: Rechtsanwälte Prof. Dr. Rüdiger Zuck und Dr. Holger Zuck, Vaihinger Markt 3, 70563 Stuttgart - 2. der Familien-Partei Deutschlands, vertreten durch den Vorsitzenden Dr. Franz-Josef Breyer, Postfach 60 06 30, 14406 Potsdam, 3. der Ökologisch-Demokratischen Partei, vertreten durch den Vorsitzenden Prof. Dr. Klaus Bruchner, Sartoriusstraße 14, 97072 Würzburg, - Bevollmächtigte: Rechtsanwälte Heinrich Deubner und Koll., Mozartstraße 13, 76133 Karlsruhe - hat das Bundesverfassungsgericht - Zweiter Senat - unter Mitwirkung der Richterinnen und Richter Vizepräsident Hassemer, Jentsch, Broß, Osterloh, Di Fabio, Mellinghoff, Lübbe-Wolff, Gerhar am 8. August 2005 beschlossen: |