§ 1815 BGB. Umschreibung und Umwandlung von Inhaberpapieren

Bürgerliches Gesetzbuch vom 18. August 1896
[1. September 2009]
1§ 1815. 2Umschreibung und Umwandlung von Inhaberpapieren.
(1) 3[1] Der Vormund kann die Inhaberpapiere, statt sie nach § 1814 zu hinterlegen, auf den Namen des Mündels mit der Bestimmung umschreiben lassen, daß er über sie nur mit Genehmigung des Familiengerichts verfügen kann. 4[2] Sind die Papiere vom Bund oder von einem Land ausgestellt, so kann er sie mit der gleichen Bestimmung in Schuldbuchforderungen gegen den Bund oder das Land umwandeln lassen.
5(2) Sind Inhaberpapiere zu hinterlegen, die in Schuldbuchforderungen gegen den Bund oder ein Land umgewandelt werden können, so kann das Familiengericht anordnen, daß sie nach Abs. 1 in Schuldbuchforderungen umgewandelt werden.
Anmerkungen:
1. 1. Januar 1900: Erstes Gesetz vom 18. August 1896, Art. 1 des Zweiten Gesetzes vom 18. August 1896.
2. 1. Januar 2002: Artt. 1 Abs. 2 S. 3, 9 Abs. 1 S. 3 des Gesetzes vom 26. November 2001.
3. 1. September 2009: Artt. 50 Nr. 37, 112 Abs. 1 Halbs. 1 des Gesetzes vom 17. Dezember 2008.
4. 1. Januar 2002: §§ 14 Abs. 18 Nr. 6 Buchst. a, 19 des Zweiten Gesetzes vom 11. Dezember 2001.
5. 1. September 2009: Artt. 50 Nr. 37, 112 Abs. 1 Halbs. 1 des Gesetzes vom 17. Dezember 2008.

Umfeld von § 1815 BGB

§ 1814 BGB. Hinterlegung von Inhaberpapieren

§ 1815 BGB. Umschreibung und Umwandlung von Inhaberpapieren

§ 1816 BGB. Sperrung von Buchforderungen