§ 652 BGB. Entstehung des Lohnanspruchs

Bürgerliches Gesetzbuch vom 18. August 1896
[23. Dezember 2020]
1§ 652. 2Entstehung des Lohnanspruchs.
(1) 3[1] Wer für den Nachweis der Gelegenheit zum Abschluß eines Vertrags oder für die Vermittelung eines Vertrags einen Maklerlohn verspricht, ist zur Entrichtung des Lohnes nur verpflichtet, wenn der Vertrag in Folge des Nachweises oder in Folge der Vermittelung des Maklers zu Stande kommt. 4[2] Wird der Vertrag unter einer aufschiebenden Bedingung geschlossen, so kann der Maklerlohn erst verlangt werden, wenn die Bedingung eintritt.
(2) 5[1] Aufwendungen sind dem Makler nur zu ersetzen, wenn es vereinbart ist. [2] Dies gilt auch dann, wenn ein Vertrag nicht zu Stande kommt.
Anmerkungen:
1. 1. Januar 1900: Erstes Gesetz vom 18. August 1896, Art. 1 des Zweiten Gesetzes vom 18. August 1896.
2. 1. Januar 2002: Artt. 1 Abs. 2 S. 3, 9 Abs. 1 S. 3 des Gesetzes vom 26. November 2001.
3. 23. Dezember 2020: Artt. 1 Nr. 4 Buchst. a Doppelbuchst. aa, 3 des Gesetzes vom 12. Juni 2020.
4. 23. Dezember 2020: Artt. 1 Nr. 4 Buchst. a Doppelbuchst. bb, 3 des Gesetzes vom 12. Juni 2020.
5. 23. Dezember 2020: Artt. 1 Nr. 4 Buchst. b, 3 des Gesetzes vom 12. Juni 2020.

Umfeld von § 652 BGB

§ 651y BGB. Abweichende Vereinbarungen

§ 652 BGB. Entstehung des Lohnanspruchs

§ 653 BGB. Maklerlohn