§ 56 WEG

Gesetz über das Wohnungseigentum und das Dauerwohnrecht (Wohnungseigentumsgesetz) vom 15. März 1951
[20. März 1951–1. Juli 2007]
1§ 56. Versteigerungstermin.
(1) [1] In dem Versteigerungstermin werden nach dem Aufruf der Sache die Versteigerungsbedingungen und die das zu versteigernde Wohnungseigentum betreffenden Nachweisungen bekanntgemacht. [2] Hierauf fordert der Notar zur Abgabe von Geboten auf.
(2) [1] Der verurteilte Wohnungseigentümer ist zur Abgabe von Geboten weder persönlich noch durch einen Stellvertreter berechtigt. [2] Ein gleichwohl erfolgtes Gebot gilt als nicht abgegeben. [3] Die Abtretung des Rechtes aus dem Meistgebot an den verurteilten Wohnungseigentümer ist nichtig.
(3) Hat nach den Versteigerungsbedingungen ein Bieter durch Hinterlegung von Geld oder Wertpapieren Sicherheit zu leisten, so gilt in dem Verhältnis zwischen den Beteiligten die Übergabe an den Notar als Hinterlegung.
Anmerkungen:
1. 20. März 1951: § 64 des Gesetzes vom 15. März 1951.

Umfeld von § 56 WEG

§ 55 WEG

§ 56 WEG

§ 57 WEG