§ 198 BGB. Verjährung bei Rechtsnachfolge

Bürgerliches Gesetzbuch vom 18. August 1896
[1. Januar 2002]
1§ 198. Verjährung bei Rechtsnachfolge. Gelangt eine Sache, hinsichtlich derer ein dinglicher Anspruch besteht, durch Rechtsnachfolge in den Besitz eines Dritten, so kommt die während des Besitzes des Rechtsvorgängers verstrichene Verjährungszeit dem Rechtsnachfolger zugute.
Anmerkungen:
1. 1. Januar 2002: Artt. 1 Abs. 1 Nr. 3, 9 Abs. 1 S. 3 des Gesetzes vom 26. November 2001.

Umfeld von § 198 BGB

§ 197 BGB. Dreißigjährige Verjährungsfrist

§ 198 BGB. Verjährung bei Rechtsnachfolge

§ 199 BGB. Beginn der regelmäßigen Verjährungsfrist und Verjährungshöchstfristen

Entscheidungen zu § 198 BGB

Bundesgerichtshof BGB § 198 Satz 1 Das in einem Bimsausbeute-Vertrag vereinbarte Recht des Pächters, seine schuldrechtlichen Ansprüche durch Eintragung einer beschränkten persönlichen Dienstbarkeit zu sichern, begründet einen rechtlich selbständigen Anspruch gegen den Verpächter auf Zustimmung zur Grundbucheintragung. Auf diesen Anspruch findet § 198 Satz 1 BGB Anwendung. BGH, Urteil vom 17. 12 …
Bundesgerichtshof BGB §§ 198, 209, 558 a. F. a) Auf einen Schadensersatzanspruch aus culpa in contrahendo wegen Um- und Rückbaukosten ist die sechsmonatige Verjährungsfrist des § 558 a. F. BGB (jetzt § 548 BGB) analog anzuwenden, wenn es nicht wie vorgesehen zum Abschluss des Mietvertrages gekommen ist. b) Hat in einem solchen Fall der potentielle Vermieter noch den unmittelbaren Besitz …
Bundesgerichtshof HOAI § 8 Abs. 1; BGB §§ 198 a. F., 199 Abs. 1 Nr. 1 n. F. a) Eine prüffähige Rechnung im Sinne des § 8 Abs. 1 HOAI muß diejenigen Angaben enthalten, die nach dem geschlossenen Vertrag und der HOAI objektiv unverzichtbar sind, um die sachliche und rechnerische Überprüfung des Honorars zu ermöglichen. b) Der Auftraggeber kann sich nach Treu und Glauben nicht auf die fehlende …