§ 291 BGB. Prozesszinsen

Bürgerliches Gesetzbuch vom 18. August 1896
[1. Januar 2002]
1§ 291. 2Prozesszinsen. [1] Eine Geldschuld hat der Schuldner von dem Eintritte der Rechtshängigkeit an zu verzinsen, auch wenn er nicht im Verzug ist; wird die Schuld erst später fällig, so ist sie von der Fälligkeit an zu verzinsen. 3[2] Die Vorschriften des § 288 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2, Abs. 3 und des § 289 Satz 1 finden entsprechende Anwendung.
Anmerkungen:
1. 1. Januar 1900: Erstes Gesetz vom 18. August 1896, Art. 1 des Zweiten Gesetzes vom 18. August 1896.
2. 1. Januar 2002: Artt. 1 Abs. 2 S. 3, 9 Abs. 1 S. 3 des Gesetzes vom 26. November 2001.
3. 1. Januar 2002: Artt. 1 Abs. 1 Nr. 10, 9 Abs. 1 S. 3 des Gesetzes vom 26. November 2001.

Umfeld von § 291 BGB

§ 290 BGB. Verzinsung des Wertersatzes

§ 291 BGB. Prozesszinsen

§ 292 BGB. Haftung bei Herausgabepflicht

Entscheidungen zu § 291 BGB

Bundesfinanzhof EStG § 5 Abs. 1, § 6a; BGB §§ 291, 288 i. V. m. § 284 Abs. 1; BetrAVG §§ 7, 10, 16 1. Künftige Prozeßkosten für ein am Bilanzstichtag noch nicht anhängiges Berufungs- oder Revisionsverfahren können grundsätzlich nicht zurückgestellt werden. 2. Prozeßzinsen, die für die Dauer eines am Bilanzstichtag noch nicht anhängigen Rechtsmittelverfahrens künftig entstehen …
; §§ 4b, 11 BGB § 291 GVG § 17b Abs. 1 Satz 2 VwVfG § 59 ZPO §§ 261, 696 In einem städtebaulichen …
, 89d; SGB X § 111 Satz 1 und 2, § 112; BGB §§ 291, 288 Abs. 1 Satz 2 1. Die Inobhutnahme im Sinne …