§ 2 KSchG. Änderungskündigung

Kündigungsschutzgesetz (KSchG) vom 10. August 1951
[1. April 1974]
1§ 2. Änderungskündigung. 2[1] Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis und bietet er dem Arbeitnehmer im Zusammenhang mit der Kündigung die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses zu geänderten Arbeitsbedingungen an, so kann der Arbeitnehmer dieses Angebot unter dem Vorbehalt annehmen, daß die Änderung der Arbeitsbedingungen nicht sozial ungerechtfertigt ist (§ 1 Abs. 2 Satz 1 bis 3, Abs. 3 Satz 1 und 2). [2] Diesen Vorbehalt muß der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber innerhalb der Kündigungsfrist, spätestens jedoch innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigung erklären.
Anmerkungen:
1. 1. September 1969: Artt. 1 Nr. 3, 7 S. 1 Nr. 1, S. 2, 9 des Gesetzes vom 14. August 1969.
2. 1. April 1974: §§ 114 Nr. II, 119 S. 1 des Gesetzes vom 15. März 1974.

Umfeld von § 2 KSchG

§ 1a KSchG. Abfindungsanspruch bei betriebsbedingter Kündigung

§ 2 KSchG. Änderungskündigung

§ 3 KSchG. Kündigungseinspruch

Entscheidungen zu § 2 KSchG

Bundesgerichtshof BGB § 675; KSchG § 2; ZPO §§ 301, 304 Abs. 1 Zur Unzulässigkeit eines Grundurteils über einen Klageanspruch, der aus einem Zahlungs- und unbezifferten Feststellungsantrag besteht. Zur haftungsausfüllenden Kausalität, wenn der Rechtsanwalt nicht rechtzeitig für seinen Mandanten Klage gegen eine Änderungskündigung nach dem Kündigungsschutzgesetz erhoben hat. BGH, Urteil vom 27. 1 …