§ 1912 BGB. Pflegschaft für eine Leibesfrucht

Bürgerliches Gesetzbuch vom 18. August 1896
[1. Januar 2002]
1§ 1912. 2Pflegschaft für eine Leibesfrucht.
(1) [1] Eine Leibesfrucht erhält zur Wahrung ihrer künftigen Rechte, soweit diese einer Fürsorge bedürfen, einen Pfleger. 3[2] (weggefallen)
4(2) Die Fürsorge steht jedoch den Eltern insoweit zu, als ihnen die elterliche Sorge zustünde, wenn das Kind bereits geboren wäre.
Anmerkungen:
1. 1. Juli 1970: Artt. 1 Nr. 85, 12 § 27 des Gesetzes vom 19. August 1969.
2. 1. Januar 2002: Artt. 1 Abs. 2 S. 3, 9 Abs. 1 S. 3 des Gesetzes vom 26. November 2001.
3. 1. Juli 1998: Artt. 1 Nr. 6, 6 des Gesetzes vom 4. Dezember 1997.
4. 1. Januar 1980: Art. 9 § 2 Nr. 3, § 4 des Gesetzes vom 18. Juli 1979.

Umfeld von § 1912 BGB

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§ 1913 BGB. Pflegschaft für unbekannte Beteiligte