§ 31 SGG

Sozialgerichtsgesetz (SGG) vom 3. September 1953
[1. Januar 2020]
1§ 31.
(1) 2[1] Bei den Landessozialgerichten werden Senate für Angelegenheiten der Sozialversicherung, der Arbeitsförderung einschließlich der übrigen Aufgaben der Bundesagentur für Arbeit, für Angelegenheiten der Grundsicherung für Arbeitsuchende, für Angelegenheiten der Sozialhilfe einschließlich der Angelegenheiten nach Teil 2 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch und des Asylbewerberleistungsgesetzes sowie für Angelegenheiten des sozialen Entschädigungsrechts und des Schwerbehindertenrechts gebildet. 3[2] Für Angelegenheiten der Knappschaftsversicherung einschließlich der Unfallversicherung für den Bergbau sowie für Verfahren wegen eines überlangen Gerichtsverfahrens (§ 202 Satz 2) kann jeweils ein eigener Senat gebildet werden.
4(2) Für die Angelegenheiten des Vertragsarztrechts und für Antragsverfahren nach § 55a ist jeweils ein eigener Senat zu bilden.
(3) Die beteiligten Länder können die Ausdehnung des Bezirks eines Senats auf das Gebiet oder auf Gebietsteile mehrerer Länder vereinbaren.
Anmerkungen:
1. 1. Januar 1954: § 224 Abs. 1 des Gesetzes vom 3. September 1953.
2. 1. Januar 2020: Artt. 20 Abs. 2 Nr. 1, 26 Abs. 4 S. 1 Nr. 4 des Gesetzes vom 23. Dezember 2016.
3. 3. Dezember 2011: Artt. 7 Nr. 1, 24 des Gesetzes vom 24. November 2011.
4. 1. April 2011: Artt. 4 Nr. 2, 14 Abs. 3 des Gesetzes vom 24. März 2011.

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