§ 108 OWiG. Rechtsbehelf und Vollstreckung

Gesetz über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) vom 24. Mai 1968
[1. Juli 2004]
1§ 108. Rechtsbehelf und Vollstreckung.
2(1) [1] Im Verfahren der Verwaltungsbehörde ist gegen den
  • 1. selbständigen Kostenbescheid,
  • 2. Kostenfestsetzungsbescheid (§ 106) und
  • 3. Ansatz der Gebühren und Auslagen
der Antrag auf gerichtliche Entscheidung nach § 62 zulässig.
3[2] In den Fällen der Nummern 1 und 2 ist der Antrag innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung des Bescheides zu stellen; gegen die Entscheidung des Gerichts ist in den Fällen der Nummer 2 sofortige Beschwerde zulässig, wenn der Wert des Beschwerdegegenstandes zweihundert Euro übersteigt.
(2) Für die Vollstreckung der Kosten des Bußgeldverfahrens gelten die §§ 89 und 90 Abs. 1 entsprechend.
Anmerkungen:
1. 1. Oktober 1968: § 112 S. 1 des Gesetzes vom 24. Mai 1968.
2. 1. April 1987: Artt. 1 Nr. 25, 9 Abs. 1 des Gesetzes vom 7. Juli 1986.
3. 1. Juli 2004: Artt. 4 Abs. 53 Nr. 4, 8 S. 1 des Gesetzes vom 5. Mai 2004.

Umfeld von § 108 OWiG

§ 107 OWiG. Gebühren und Auslagen

§ 108 OWiG. Rechtsbehelf und Vollstreckung

§ 109 OWiG