§ 57 PStG. Eheurkunde

Personenstandsgesetz (PStG) vom 19. Februar 2007
[22. Dezember 2018]
1§ 57. Eheurkunde.
2(1) [1] In die Eheurkunde werden aufgenommen
  • 1. die Vornamen und Familiennamen der Ehegatten zum Zeitpunkt der Eheschließung sowie die sich aus dem Registereintrag zum Zeitpunkt der Ausstellung der Eheurkunde ergebenden Vornamen und Familiennamen,
  • 2. Ort und Tag der Geburt der Ehegatten,
  • 3. Ort und Tag der Eheschließung,
  • 4. die rechtliche Zugehörigkeit eines Ehegatten zu einer Religionsgemeinschaft, sofern sich die Zugehörigkeit aus dem Registereintrag ergibt.
3[2] In dem Feld "Weitere Angaben aus dem Register" sind anzugeben
  • 1. die Auflösung der Ehe,
  • 2. das Nichtbestehen der Ehe,
  • 3. die Nichtigerklärung der Ehe,
  • 4. die Todeserklärung oder gerichtliche Feststellung der Todeszeit eines Ehegatten,
  • 5. die Umwandlung der Lebenspartnerschaft in eine Ehe.
4(2) In die Eheurkunde wird außerhalb des Beurkundungstextes ein Hinweis auf die Beurkundung der Geburt der Ehegatten aufgenommen.
Anmerkungen:
1. 1. November 2013: Artt. 1 Nr. 22, 10 Abs. 2 des Gesetzes vom 7. Mai 2013.
2. 1. November 2018: Artt. 1 Nr. 17 Buchst. a, 4 Abs. 2 des Zweiten Gesetzes vom 17. Juli 2017.
3. 22. Dezember 2018: Artt. 4 Nr. 13, 17 des Zweiten Gesetzes vom 18. Dezember 2018.
4. 1. November 2018: Artt. 1 Nr. 17 Buchst. b, 4 Abs. 2 des Zweiten Gesetzes vom 17. Juli 2017.